Sport bei Kälte – macht das Sinn?

Die guten Vorsätze sind noch mehr oder weniger aktuell, der Bauch mehr oder weniger gewachsen über die Fest- und Feiertage und das schlechte Gewissen quält. Was läge da näher, als eine Runde an die frische Luft zu gehen. Der Klassiker: Joggen. Weil’s hier aber um Nordic Walking geht, ist natürlich Nordic Walking der optimale Klassiker. So, der Entschluss ist also gefasst. Es geht raus, aber Moment … ist es nicht viel zu kalt?

Sport bei Kälte – macht das Sinn?

Zunächst muss ich erwähnen, dass die “guten Neujahrsvorsätze” nicht dazu missbraucht werden sollte, von Null auf Hundert mit Nordic Walking Fitness zu beginnen. Besser wäre es, Sie hätten gestern schon mit dem Training begonnen und würden es langsam steigern. Das soll heißen, dass Nordic Walking (und andere Sportarten auch) unbedingt gemäßigt angefangen werden sollten. Muskeln, Sehnen und Bänder brauchen Zeit, sich auf die (neue) Belastung einzustellen.

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Laufwege im Winter: Eine Mischung aus Frost und Matsch

Und nun zu diesem Wetter da draußen. Es ist kalt, windig, manchmal matschig, dann friert es wieder. Eigentlich möchte man da keinen Hund vor die Tür jagen, aber wer professionell trainieren möchte, um Pfunde loszuwerden, Kraft, Ausdauer und/oder Kondition zu steigern, der muss raus! Das scheinbar unwirtliche Wetter ist bestens dazu geeignet, das Immunsystem zu stärken. Der Vorteil der Kälte ist nämlich der, dass keine Pollen o. a. in der Luft umherschwirren.

Durch die Nase oder durch den Mund atmen?

Unweigerlich kommen wir dann zu der Kleidung. Dick einpacken, warm anziehen? Nein. Verlassen Sie sich lieber auf das Zwiebelprinzip, das auch beim Nordic Walking wirkt. Um einer Überhizung entgegen zu wirken, kann eine Schicht ggf. ausgezogen werden. Das ist besser, als würden Sie von Anfang an nur einen warmen Pullover tragen. Achten Sie darauf, Funktionskleidung zu nutzen, damit Schweiß abgeleitet wird. Wasserdichte für Regen und / oder Schnee ist auch wichtig. Auch die Schuhe sollten wasserdicht sein und ein gutes Profil besitzen, damit keine Rutschgefahr besteht. Mit nass-kalten Socken läuft es sich nicht gut. Nach dem Training ist es wichtig, die verschwitze Kleidung umgehend auszuziehen, damit der Körper nicht auskühlt.

Es gibt eine Ausnahme. Ab minus 10 Grad Celsius werden Bänder, Sehnen und Muskeln nicht mehr ausreichend durchblutet und das Training wäre eine Gefahr, eine Verletzung würde den Trainingsprozess verzögern. Je kälter es ist, desto eher verkrampfen unsere Muskeln (um Wärme zu erzeugen).

Am besten atmen Sie durch die Nase, denn die kalte Luft würde bei einer Atmung durch den Mund eher die Schleimhäute austrocknen, was ruck zuck zu einer Erkältung führen kann.

Auf jeden Fall vorher ausreichend dehnen, egal bei welchem Wetter! Sie werden sehen, nach einem erfolgreichen Nordic Walking Training fühlen Sie sich viel besser und die gefürchtete Winterdepression hat keine Chance!

Die Idee für diesen Artikel stammt von diesem Beitrag.

1 Kommentar

  1. Da jedoch die hohere Belastung insgesamt auch sehr viel mehr Energie verschlingt, kann die Gesamtmenge an verbrauchtem Fett letztendlich trotzdem deutlich hoher sein als bei leichtem Training im Fat-Burner-Bereich. Denn dabei kommt es vor allem auf die negative Bilanz von aufgenommener und verbrauchter Energie an, das hei?

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