Nordic Walking – mehr als nur „Schaulaufen“

Ich lese gerade den Artikel „Schaulaufen“ (Der Spiegel 32/2015, Jörg Blech) und finde, der Inhalt passt so ganz und gar zum Schaubild der positiven Aspekte von Nordic Walking in meinem aktuellen Flyer.

Ich bin zwar kein Wissenschaftler und möchte mir auch kein Urteil im Sinne von Richtig oder Falsch erlauben, aber den beschriebenen Effekt erlebe ich regelmäßig beim Nordic Walking. Insofern glaube ich daran und habe eine Erklärung, warum gerade Nordic Walking so stressfrei macht.

Im Artikel steht unter anderem, dass sich Menschen psychisch wohler und stabiler fühlen sowie besser gelaunt sind, wenn sie sich beim Sport ausreichend bewegen.

Der Grund dafür sind wohl nicht nur nützliche Botenstoffe oder Endorphine, die beim Sport ausgeschüttet werden, sondern Bewegung beansprucht das Gehirn auch dermaßen stark, dass es kaum an etwas anderes denken kann.

Sport ganz allgemein und besonders Nordic Walking ist dafür geeignet, mal auf andere Gedanken zu kommen

Sport ganz allgemein und besonders Nordic Walking ist dafür geeignet, mal auf andere Gedanken zu kommen

Das glaubt der Kölner Neurowissenschaftler Stefan Schneider mit Kollegen in einer Studie entdeckt zu haben, bei der er sechs männliche Teilnehmer des MARS 500 – Experiments untersucht hat. Um eine Reise zum Mars zu simulieren, lebten die Männer 520 Tage lang in einer nachgebauten Raumstation in Moskau. Egal ob die Männer auf dem Laufband rannten, auf dem Ergometer radelten oder mit dem iPod ihr Gedächtnis trainierten – stets wurden zahlreiche körperliche und mentale Daten erfasst. Besonders aufschlussreich waren dabei die Hirnstrommessungen mit dem EKG. Wann immer die Probanden trainierten, verringerte sich die elektrische Aktivität im präfrontalen Cortex, einer Region, die wichtig ist für Kognition und Emotion und bei Stress eine erhöhte Aktivität zeigt. Die Erklärung: Offenbar war das Gehirn vollauf damit beschäftigt, die Bewegungen zu koordinieren – und nahm den Stress nicht mehr so wahr.

Das könnte bedeuten: Körperliche Bewegung macht nicht nur Spaß, sondern sie schenkt dem Gehirn eine erholsame Gedankenstille. Anschließend ist die mentale Leistungsfähigkeit höher als zuvor.

Beim Nordic Walking gilt für einen effektiven Bewegungsablauf viel zu koordinieren: die aktive Armarbeit (lange Arme nach vorn und hinten), Hände öffnen und schließen, aufrechte Körperhaltung, Oberkörperrotation, langer Schritt und aktive Fußarbeit! Nach schon 30 bis 45 min Nordic Walking mit der richtigen Technik ist der Alltagsstress vergessen und die positiven gesundheitsfördernden Wirkungen stellen sich ein.

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1 Kommentar

  1. Dem kann ich nur zustimmen. Sehr guter Beirag. Viele Grüße, Alexander Brink

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