„Warum Laufen das beste Gehirntraining ist“, schreibt Alexandra Kraft in ihrem Artikel, der, wie ich zugeben muss, nicht taufrisch, sondern schon ein paar Tage alt ist. Bis jetzt bin ich nicht dazu gekommen, mir Gedanken zu machen, aber ein Buch mit dem Titel „Gehirnjogging“, das ich vorhin gesehen habe, hat mich zufällig daran erinnert. Und nach einer kleinen Runde Nordic Walking war ich dann auch mental so weit, ein paar Zeilen zu schreiben.

Es ist ja ein altbekanntes Phänomen, dass, wenn man ein Problem wälzt, sich die Lösung meist ergibt, wenn man am wenigsten damit rechnet – oder wenn man unterwegs ist. Gehirnjogging im wahrsten Sinne also. Mir geht es oft so, dass ich nach zwei Stunden Training an der frischen Luft auch mit frischen Ideen nachhause komme. Solche klugen Weisheiten gab’s ja schon immer, aber nun wollen Forscher auch wissenschaftliche Belege dafür gefunden haben. Wie sollte es anders sein: Zuerst wird an Ratten getestet. Laufrad, Ratte, ein paar Elektronen und schon geht die Studie ab.

Die Autorin schreibt:

Das Ergebnis war eindeutig: In den Gehirnen der Ratten mit Laufrädern hatten sich zahlreiche neue Neuronen gebildet. Vor allem im Hippocampus, dem Bereich, der für Lernen und Erinnerung zuständig ist. Umso weiter die Tiere gelaufen waren, umso größer war der gemessene Wachstum.

So viel dazu. An Menschen wurde das Ganze noch nicht final getestet, aber sicher stimmt ihr mir zu, dass es wahrscheinlich ist, dass diese These gestützt wird. Es ist ja durchaus auch ein wünschenswerter Effekt: Körperlich fit werden oder bleiben und gleichzeitig auch noch die grauen Zellen auf Trab halten.

Ich empfehle dazu noch eine gesunde, ausgewogene Ernährung und genügend Zeit zum Ausspannen – perfekt! Natürlich ist klar, dass so ein Zustand schwer zu erreichen ist, der lieben Arbeit sei dank.

Wie seht ihr das? Habt ihr auch die Erfahrung gemacht, dass Sport euch beim Denken hilft?