Ja, gut, die Überschrift klingt etwas episch – aber ihr seht daran, wie sehr ich mich freue, den diesjährigen DarßMarathon (Nordic Walking in der Halbmarathondistanz) gewonnen zu haben. Letztes Jahr habe ich zum ersten Mal teilgenommen und die Veranstaltung hat sich wegen ihrer guten Organisation sofort zu einer meiner Lieblingsevents entwickelt. Nette Leute, super geplanter Ablauf und fitte Konkurrenz – was braucht man mehr?

DarßMarathon 2017

Apropos mehr, also Meer. In Wieck a. Darß, wo der Marathon beginnt und auch wieder endet, lässt es sich gut aushalten. Wer also noch auf der Suche nach einem Reiseziel ist oder mal einen Kurztrip an die Küste plant, dem kann ich das Hotel Haferland sehr an’s Herz legen. Wir spielen hier nicht auf dem niedrigsten Preisniveau, aber der Service und vor allem die Sauna und das Schwimmbad sind richtig klasse.

Los ging’s beim DarßMarathon 2017!

Gut entspannt durch Schwimmbad und Sauna ging es am 23.04. um 10.15 Uhr los auf die ca. 21 Kilometer lange Strecke. Das Wetter war unberechenbar, hatte es vortags noch gestürmt und geregnet. Auch dieser Wettkampftag begann stürmisch, aber wenigstens sonnig. Das blieb auch bis zur Siegerehrung so – zum Glück! Die Strecke des Halbmarathons ist wirklich schön, sofern man zum Schauen kommt. Erst über Wiesen, dann in das Naturschutzgebiet, das aus Wald und Moor besteht. Dann ab auf den Deich, wo der Wind besonders heftig war. Gegen Ende der Distanz ließen die körperlichen Kräfte nach, aber die beiden Verfolger (einer davon gewann letztes Jahr den DarßMarathon), liefen knapp hinter mir. Jeder Stolperer hätte die Führung kosten können.

Aber dem war nicht so. Kurz nach 12.30 Uhr lief ich in’s Ziel. Nach den ersten Schluck Wasser fiel die Anspannung so langsam von mir ab und die Freude kam durch. Nach Gratulationen und Gesprächen mit den Kontrahenten, die wirklich nur knapp nach mir ins Ziel kamen (siehe hier), ging es ab unter die Dusche und zum kurzen Entspannen.

Leider wurde das Wetter bei der Siegerehrung schlecht, Windböen und Regenschauer vertrieben ein paar Gäste, aber die Stimmung ließen sich die verbleibenden Menschen nicht verderben.

Im Nachhinein kann ich feststellen, dass ich gut von meinem optimierten Nordic Walking-Trainingsplan des zurückliegenden Jahres profitiert habe. Es gibt aber auch noch Potenzial.