Schlafen, Essen, Ausruhen – was für viele Menschen unbedingt zu Weihnachten gehört, ist für manch einen Sportler eine echte Herausforderung. „Ich habe schon einige Tage nicht trainiert, man kommt ja hier zu nichts!“ – das schlechte Gewissen meldet sich und macht auch vor Nordic Walkern nicht Halt.

So gerne ich auch esse, Weihnachten ist immer eine komplizierte Zeit für mich als Sportler. Ich denke, ihr versteht mich. Einerseits das tolle Essen, andererseits die fehlende Bewegung, weil das Wetter oft schlecht ist, weil man Besuch im Hause hat (oder selbst zu Besuch ist), oder weil ein bisschen Ruhe auch mal gut tut. Aber eine Kombination aus allem sorgt schnell mal dafür, dass man tagelang nicht aktiv wird und sich Keks für Keks das hart erarbeitete Training lausig macht.

Aber erfahrene Sportler wissen: Erholungsphasen sind für ein effektives Training  mindestens genauso wichtig wie die Belastungsphasen. Sie wissen sehr genau, was im (in ihrem) Körper passiert.

Ein paar Tage mehr Ruhepause als es unbedingt für einen Leistungssprung durch Superkompensation notwendig ist, Entspannung, physische und psychische Abwechslung verhelfen zu neuer Freude am Sport, Motivation und Inspiration, tun oft Wunder.

Und weil es dieses Weihnachten nicht nach Schnee aussieht, bietet sich auch gemäßigte Bewegung an: Spaziergänge an der frischen Luft mit der Familie. Das ist ideal, um etwas kalten Wind um die Nase zu haben und um dem Sitzen und Essen zu „entkommen“.

Wie sagte schon Ovid „Was ohne Ruhepausen geschieht, ist nicht von Dauer.“

Wie beruhigt ihr euer Gewissen?