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Neues Jahr, neues Glück!

Um ehrlich zu sein, hat der folgende Text wenig mit Glück zu tun. Zumindest nicht mit Glück in dem Sinne, dass ich auf etwas warte, das mir zufällig widerfährt. Eher mit dem Glück, das ich mir erarbeite. Zwar ist es abgedroschen, Silvester als Anlass für „Alles wird besser“-Vorhaben und gute Vorsätze zu nutzen, aber kein anderen Tag bietet sich dafür so perfekt an. Silvester ist auch nur „morgen“. Warum also nicht morgen, ja sogar heute noch anfangen, sportlicher zu werden?

Ich habe euch hier zwei interessante Websites herausgesucht, die auch für Nordic Walking relevant sind:

  1. Gewohnheiten beim Sport: 7 Tipps für deine tägliche Sportroutine
  2. Sportliche Jahresplanung 2016: Ziele sind gut, ein Plan noch besser
Was sind eure sportlichen Vorsätze für 2016?

Ach, du liebe Weihnachtszeit.

Schlafen, Essen, Ausruhen – was für viele Menschen unbedingt zu Weihnachten gehört, ist für manch einen Sportler eine echte Herausforderung. „Ich habe schon einige Tage nicht trainiert, man kommt ja hier zu nichts!“ – das schlechte Gewissen meldet sich und macht auch vor Nordic Walkern nicht Halt.

So gerne ich auch esse, Weihnachten ist immer eine komplizierte Zeit für mich als Sportler. Ich denke, ihr versteht mich. Einerseits das tolle Essen, andererseits die fehlende Bewegung, weil das Wetter oft schlecht ist, weil man Besuch im Hause hat (oder selbst zu Besuch ist), oder weil ein bisschen Ruhe auch mal gut tut. Aber eine Kombination aus allem sorgt schnell mal dafür, dass man tagelang nicht aktiv wird und sich Keks für Keks das hart erarbeitete Training lausig macht.

Aber erfahrene Sportler wissen: Erholungsphasen sind für ein effektives Training  mindestens genauso wichtig wie die Belastungsphasen. Sie wissen sehr genau, was im (in ihrem) Körper passiert.

Ein paar Tage mehr Ruhepause als es unbedingt für einen Leistungssprung durch Superkompensation notwendig ist, Entspannung, physische und psychische Abwechslung verhelfen zu neuer Freude am Sport, Motivation und Inspiration, tun oft Wunder.

Und weil es dieses Weihnachten nicht nach Schnee aussieht, bietet sich auch gemäßigte Bewegung an: Spaziergänge an der frischen Luft mit der Familie. Das ist ideal, um etwas kalten Wind um die Nase zu haben und um dem Sitzen und Essen zu „entkommen“.

Wie sagte schon Ovid „Was ohne Ruhepausen geschieht, ist nicht von Dauer.“

Wie beruhigt ihr euer Gewissen?

Aktuell: (L)Auf nach Himmelpfort

Am 13.Dezember 2015 machen wir uns mit einer geführten Nordic Walking Tour auf den Weg.
Dazu treffen wir uns am Bahnhof Fürstenberg/Havel und starten um 13.00 Uhr Richtung Himmelpfort in lockerem Tempo.
Entlang einer reizvollen Landschaft mit Wald, Feld und Uferwegen gebe ich gern Tipps und Hilfestellung zur Optimierung der persönlichen Nordic Walking Technik.

In Himmelpfort angekommen, besuchen wir den Weihnachtsmann im Weihnachtspostamt, übergeben unsere Wunschzettel, machen Bilder mit ihm und seinen Engeln und kehren anschließend zu Kaffee und Kuchen ein.
Nach dieser Verschnaufpause machen wir uns auf den Rückweg nach Fürstenberg.
Hintergrundbild
Es wird dann schon dunkel sein – perfekt für einen Stirnlampenlauf! Keine Angst, ich kenne den Weg!
Ja, wirklich.

Gegen 18.00 Uhr machen wir uns von Fürstenberg aus auf den Heimweg, jeder wie er oder sie möchte.

Kosten: 19 €/Person zzgl. Kaffee und Kuchen auf eigene Bestellung
ab 5 Personen 15 €/Person zzgl. Kaffee und Kuchen auf eigene Bestellung.
Ich bitte für ein Planungssicherheit um eine rechtzeitige Kontaktaufnahme.  Die Bezahlung erfolgt gegen Rechnung und Vorkasse, die Daten werden vorher per E-Mail mitgeteilt.
Nordic Walking Stöcke und Stirnlampen können gegen eine Nutzungspauschale von jeweils 2 € bei mir ausgeliehen werden.

Also dann bis zum 13.12.2015 im 13:00 Uhr am Bahnhof Fürstenberg.

Buchbesprechung: „Mobbic Walking“ – ein Buch (auch) über Nordic Walking

Zugegeben, der Rückseitentext allein hätte mich dieses Buch nicht lesen lassen:

Gibt es etwas Schlimmeres als einen runden Geburtstag? Für Mona auf jeden Fall. Sie muss nicht nur die Fünf vor der Null verdauen, sondern auch eine superschlanke Fitness-Granate, die es auf ihren Arbeitsplatz abgesehen hat. Da Mord nicht die Lösung ist, um ihre Stelle in der Sportequipment-Firma zu behalten, bleibt ihr nur der steinigste aller Wege: Abnehmen und Sport. Ausgerechnet dabei trifft sie auf den größten Stolperstein, ihren Nordic-Walking-Trainer. Die Laufstrecke verwechselt er mit einem Truppenübungsplatz, aber seiner Mutter im Seniorenheim liest er jeden Wunsch von den Augen ab. Es kostet viel Schweiß und Nerven, bis Mona begreift, wie wichtig dieser attraktive Quälgeist für sie ist. 

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Buchcover Vorderseite „Mobbic Walking“

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Buchcover Rückseite „Mobbic Walking“

Eine Story über eine Frau, die diverse Gegebenheiten ihres Lebens regelt – das verspricht zu viele Frauenthemen, so es sie denn gibt. Doch schnell wurde mir klar: Das ist eine hervorragende Gelegenheit, sich auf die Geschichte einzulassen, abseits aller Männlein-Weiblein-Klischees. Und natürlich war ich interessiert, was es dort mit Nordic Walking auf sich hatte.

Die Autorin Ulla B. Müller war so freundlich, mir ein Exemplar ihres neusten Buches kostenlos zur Verfügung zu stellen.

Nordic Walking als die Lösung vieler Probleme? Gefällt mir!

Die Protagonistin Mona, getrennt lebend, sieht sich also mit einer neuen Kollegin konfrontiert, die ihr den Job streitig machen könnte. Um wieder wettbewerbsfähiger zu werden, trainiert sie Nordic Walking. Besonders auf den Nordic Walking Trainer war ich gespannt, da ich selbst Trainer bin.

Der Inhalt ist kurzweilig und unterhaltsam. Die 350 Seiten lesen sich schnell weg, wie man so schön sagt. Die Befürchtung, dass die Themen im Buch für Männer uninteressant sind (Übergewicht, Job-Angst, …), bestätigt sich nicht, jedoch steht für mich fest, dass Mobbic Walking die Zielgruppe Frauen hat.

Durch den humorvollen Schreibstil der Autorin war das Lesen ein Vergnügen, das ich jedem, egal ob Frau oder Mann, an’s Herz legen kann. Als Betreiber von Nordic Walking Fitness hätte ich es natürlich gern gesehen, wären noch mehr gesundheitliche Aspekte dieses Sports genannt worden. Aber als Autor von Texten weiß ich auch, wie schwer es ist, aus trockenen Zahlen eine unterhaltsame Geschichte zu schreiben. Deswegen tut es gut, auch mal etwas zum Lieblingssport zu lesen, das nicht aus Fachartikeln und Statistiken besteht. Ulla B. Müller schafft es, durch eine gewitzte Story der Sportart mehr Präsens zu verschaffen – dafür gibt es einen Daumen nach oben!

Hier geht’s zum Buch „Mobbic Walking“ von Ulla B. Müller Bitte beachtet, dass es das gute Stück sowohl als Kindle-Exemplar als auch als Taschenbuch gibt.

Schwitzen und Gehirnjogging wie in der Steinzeit

Wir sind zum Laufen geboren, sitzen aber den ganzen Tag im Büro. Speere und Pfeile der Steinzeit sind längst nicht mehr aktuell. Kann es nicht trotzdem hilfreich sein, auf die Jagd zu gehen? Auf die Jagd nach der eigenen Gesundheit.

Als ambitionierter Nordic Walker bin ich gerade bei Wettkämpfen der letzten Monate so richtig heftig ins Schwitzen gekommen. Während des Laufes mit der richtigen Funktionskleidung sicherlich kein großes Problem und hinterher schnell vergessen. Jetzt lese ich im Artikel „Schaulaufen“ von Jörg Blech dazu etwas sehr interessantes:

Menschen in Deutschland legen pro Tag nur noch einen Kilometer zu Fuß zurück. Untersuchungen an ursprünglich lebenden Jägern und Sammlern zeigen, dass das Marschpensum des Menschen eigentlich bei 10 bis 15 km liegt. Diese Diskrepanz könnte schlecht fürs Gehirn sein. Aus Sicht der Evolutionsmediziner braucht es stets Bewegung, um sämtliche Botenstoffe zu bekommen, die es zum Denken benötigt. Das hat der Entwicklung der Gattung Homo vor ungefähr zwei Millionen Jahren möglicherweise den entscheidenden Kick gegeben: Die Vorfahren wurden zu schlauen Dauerläufern, ausgestattet nicht nur mit schlanken Muskeln und vielen grauen Zellen, sondern auch mit Millionen Schweißdrüsen. Dank dieser körperlichen Veränderungen konnten die Urmenschen bei hohen Temperaturen ausdauernder rennen als ihre Beutetiere. Speere und Pfeile waren damals noch nicht erfunden, doch offenbar ging es auch ohne sie: Die Jäger hetzten etwa Antilopen in der Mittagssonne so lange, bis diese mit bloßen Händen erwürgt werden konnte.

So weit, so gut. Nun ist es ja nicht Neues, dass Bewegung gesund ist und wir uns aber auch seit den Jägern und Sammlern weiterentwickelt haben. So hofft man zumindest. Wie auch bei anderen Themen rund um Körper und Gesundheit schadet es an dieser Stelle jedoch nicht, immer wieder darauf aufmerksam zu machen, dass die Thematik aktuell ist und bleibt. Die Wissenschaft schreitet voran und kann uns immer besser erklären, warum und wie und Bewegung fit hält.

Immer öfter beobachte ich, dass Menschen, die viel oder sogar den ganzen Tag im Büro verbringen, höhenverstellbare Schreibtische haben und sich ab und zu für einige Zeit hinstellen statt -setzen. Wahrscheinlich wäre es besser, man würde sich ein Laufband vor den Tisch stellen – aber wer macht das schon? Ich vermute, darunter leidet die Glaubwürdigkeit im Büroalltag. Andererseits: Business as usual ist ungesund für den Körper, oft auch für den Geist.

Wer täglich eine Einheit Nordic Walking Fitness einlegt, ist also auf dem richtigen Weg. Vielleicht laufen wir uns ja mal über den Weg!

„Schaulaufen“ von Jörg Blech erschien im Magazin Der Spiegel, Ausgabe 32/2015, S. 91 – 97.

Nordic Walking – mehr als nur „Schaulaufen“

Ich lese gerade den Artikel „Schaulaufen“ (Der Spiegel 32/2015, Jörg Blech) und finde, der Inhalt passt so ganz und gar zum Schaubild der positiven Aspekte von Nordic Walking in meinem aktuellen Flyer.

Ich bin zwar kein Wissenschaftler und möchte mir auch kein Urteil im Sinne von Richtig oder Falsch erlauben, aber den beschriebenen Effekt erlebe ich regelmäßig beim Nordic Walking. Insofern glaube ich daran und habe eine Erklärung, warum gerade Nordic Walking so stressfrei macht.

Im Artikel steht unter anderem, dass sich Menschen psychisch wohler und stabiler fühlen sowie besser gelaunt sind, wenn sie sich beim Sport ausreichend bewegen.

Der Grund dafür sind wohl nicht nur nützliche Botenstoffe oder Endorphine, die beim Sport ausgeschüttet werden, sondern Bewegung beansprucht das Gehirn auch dermaßen stark, dass es kaum an etwas anderes denken kann.

Sport ganz allgemein und besonders Nordic Walking ist dafür geeignet, mal auf andere Gedanken zu kommen

Sport ganz allgemein und besonders Nordic Walking ist dafür geeignet, mal auf andere Gedanken zu kommen

Das glaubt der Kölner Neurowissenschaftler Stefan Schneider mit Kollegen in einer Studie entdeckt zu haben, bei der er sechs männliche Teilnehmer des MARS 500 – Experiments untersucht hat. Um eine Reise zum Mars zu simulieren, lebten die Männer 520 Tage lang in einer nachgebauten Raumstation in Moskau. Egal ob die Männer auf dem Laufband rannten, auf dem Ergometer radelten oder mit dem iPod ihr Gedächtnis trainierten – stets wurden zahlreiche körperliche und mentale Daten erfasst. Besonders aufschlussreich waren dabei die Hirnstrommessungen mit dem EKG. Wann immer die Probanden trainierten, verringerte sich die elektrische Aktivität im präfrontalen Cortex, einer Region, die wichtig ist für Kognition und Emotion und bei Stress eine erhöhte Aktivität zeigt. Die Erklärung: Offenbar war das Gehirn vollauf damit beschäftigt, die Bewegungen zu koordinieren – und nahm den Stress nicht mehr so wahr.

Das könnte bedeuten: Körperliche Bewegung macht nicht nur Spaß, sondern sie schenkt dem Gehirn eine erholsame Gedankenstille. Anschließend ist die mentale Leistungsfähigkeit höher als zuvor.

Beim Nordic Walking gilt für einen effektiven Bewegungsablauf viel zu koordinieren: die aktive Armarbeit (lange Arme nach vorn und hinten), Hände öffnen und schließen, aufrechte Körperhaltung, Oberkörperrotation, langer Schritt und aktive Fußarbeit! Nach schon 30 bis 45 min Nordic Walking mit der richtigen Technik ist der Alltagsstress vergessen und die positiven gesundheitsfördernden Wirkungen stellen sich ein.

Nordic Walking Fitness Angebote

Aktiv sein – Nordic Walking Fitness in Lindow

Nicht nur kontinuierliches Nordic Walking Training zahlt sich aus, sondern auch die Gespräche rund um die Laufstrecke. So komme ich dazu, im Sommer in der schönen brandenburgischen Stadt Lindow meine Laufkurse anzubieten. Nordic Walking Fitness im Urlaub!

Lindow, mitten im Laufpark Stechlin gelegen, hat dafür die perfekten Voraussetzungen. Ich gehe davon aus, dass sich einige Touristen und vielleicht auch Einheimische für das Angebot interessieren.

Genauer gesagt geht es um „Einfach mal probieren“ und geführte Touren. Das Konzept dahinter: Langsam an Nordic Walking herangeführt werden und die absolut sehenswerte Umgebung Lindows (und natürlich auch die Stadt selber!) kennenzulernen. Ich werde dazu Wissenswertes über Land und Leute auf dem Kasten haben, damit es unterwegs nicht langweilig wird. Nun, die Gefahr besteht aber auch nicht wirklich, denn natürlich ist mir die sportliche Grundlage sehr sehr wichtig. Ich werde genau auf die Technik der Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer achten, damit von Anfang an alles gut läuft – im wahrsten Sinne.

Hier ist das Angebot zu „Einfach mal probieren“.
Und hier geht es zu den geführten Lauftouren: Nordic Walking Touren 2015.

Hier seht ihr die dazugehörige Seite der Stadt Lindow.

Dazu gibt es auch einen übersichtlichen Flyer: Flyer Aktiv – NW 2015

Wie ist eure Erfahrung? Habt ihr schon mal Kurse angeboten oder selbst einen Kurs besucht?

7 Gründe, weshalb Nordic Walking erfolgreicher macht

Es ist schon ein paar Tage her, da habe ich einen interessanten Artikel gelesen. Der Autor erklärt, warum Läufer seiner Meinung nach erfolgreicher im Beruf sind. Ich habe mir den Text durchgelesen und darauf geachtet, ob es Parallelen zum Nordic Walking gibt und – oh Überraschung – es gibt sie. Im Folgenden lege ich also meine Gedanken dar, wieso Nordic Walking dafür sorgt, dass man im Beruf erfolgreicher ist. Die nachfolgenden sieben Punkte habe ich aus diesem Artikel übernommen.

Die erfolgreichen Sieben – Weshalb Nordic Walking erfolgreicher macht
  1. Disziplin – auch an grauen Tagen muss ich konsequent mein Training durchziehen!
  2. Strategisches Denken & Handeln – Trainingspläne und Wettkampftage müssen geplant werden!
  3. Ehrgeiz – Gesundheit und Fitness verbessern, das muss ich wollen!
  4. Fleiß – Stück für Stück dem gesetzten Ziel näher kommen, aber nie aufhören, daran zu arbeiten!
  5. Geduld – Trainingserfolge lassen z. T. auf sich warten, aber das Warten zahlt sich aus!
  6. Ausdauer – auch wenn es schwer fällt muss ich weitermachen!
  7. Motivation – das Wichtigste: Was treibt mich an? Warum will ich sportlicher und gesünder werden?

Ich finde, jeder dieser Punkte trifft auch auf das Berufsleben zu. Das soll heißen, wenn man sie beherzigt, schafft man es auch, beruflich erfolgreicher zu sein. Wer Über den Autor gelesen hat, weiß, dass ich Unternehmensberater bin. Aus Erfahrung kann ich bestätigen, dass erfolgreiche Geschäftsgründungen zu einem Großteil mit den sieben genannten Dingen zusammenhängt. Natürlich ist das eine Verallgemeinerung, denn Gründungen haben auch viel mit dem Standort, der (sozialen) Umwelt etc. zu tun – dennoch empfehle ich die Auflistung allen, egal ob im Sport oder im Beruf.

Ein Punkt fehlt noch

Selbstachtung – zuerst muss man sich eingestehen, dass ein wenig mehr Sport nicht schaden könnte. Damit geht oftmals einher, dass man sich ungesund ernährt hat. Man muss zu der Einsicht kommen, dass sich etwas ändern soll, dass man selbst seinen Lebensstil ändern muss – sonst passiert nichts.

Nicht zuletzt steigert es das Selbstvertrauen. Nordic Walking wird gern als Rentnersport verschrien oder als nicht ernst zu nehmende Sportart. Möglicherweise ist es für den einen oder anderen eine Überwindung, sich zu der Sportart zu bekennen. Aber kaum ist dieser Schritt getan, steht man zu seiner Sportart und es wird einem bewusst, dass die anfängliche Scham unsinnig war – schließlich gibt es weitaus exotischere Hobbys als Nordic Walking.

Testbericht Schuhe Salomon XA PRO 3D GTX

Der Test

Am 25. Januar habe ich darüber berichtet, dass ich mir neue Schuhe gekauft habe. Seit dem habe ich die guten Teile ein wenig mit Nordic Walking gequält und bin etwa 50 Kilometer gelaufen, so wie angekündigt. Es wird also Zeit für den Testbericht der Schuhe Salomon XA PRO 3D GTX.

Salomon Schuh XA PRO 3D GTX

Salomon Schuh XA PRO 3D GTX von der Seite

 

Vorteile

Wie schon beim ersten Betrachten zu vermuten war, stellt sich das Material als hochwertig heraus. Die ersten Tage bin ich mit den Schuhen noch im Schnee bzw. Schneematsch gelaufen und trotzdem haben sie warm und trocken gehalten.  Zum Gewicht: Die Salomon-Schuhe sind wirklich nicht schwer! Das hat mich positiv überrascht.

Die breite und feste Sohle sorgt dafür, dass man guten Halt auf diversen Untergründen hat. Wie schon gesagt, als ich zuerst im Schnee und Matsch mit ihnen lief, hatte ich keine Probleme. Auch in der letzten Zeit hat sich das bei ein paar Läufen über Stock und Stein bewährt. Die Knöchel sitzen fest im Schuh, Umknicken war und ist keine Option. So soll das sein beim Nordic Walking.

Salomon Schuh Salomon Schuh XA PRO 3D GTX

Salomon Schuh XA PRO 3D GTX mit der robusten Sohle

 

Nachteile

Des einen Freud, des anderen Leid: Durch die feste Sohle sind die XA PRO 3D GTX etwas unbeweglich und starr. Diese Festigkeit sorgt für Scheuerstellen und Blasen. Hat man sowas erstmal am Hacken, ist es unangenehm und verzögert entsprechendes Training.

Fazit: Am besten läuft man die Salomon XA PRO 3D GTX Schuhe langsam ein, damit man Blessuren an den Füßen umgeht. Ist die feste Sohle ein wenig flexibler gelaufen, bieten die Schuhe optimalen Halt auf jedem Untergrund. Der Preis von 120 Euro (es war ein Angebot) ist damit für mich gerechtfertigt.

Mit welchen Schuhen hast du gute Erfarhungen gemacht?
Ich freue mich über ein Kommentar unter dem Artikel!

Links:
Der vorhergegangene Artikel Neue Nordic Walking Schuhe
Das Unboxing Video zu den Salomon XA PRO 3 D GTX
Die offizielle Produktseite im Internet 

Immer das Gleiche? Über Gesundheit, Ernährung und Bewegung

Manchmal passt es wie die Faust auf’s Auge: Gerade habe ich in der Lokalzeitung (der Märker vom 21. / 22. Februar 2015) den Artikel “Beweglich bleiben bis ins hohe Alter – Sportwissenschaftler Andreas Bredenkamp über Bedeutung von Bewegung und Training für unsere Gesellschaft” gelesen, da sehe ich kurz danach den Online-Artikel vom Handelblatt “Die Fehler der dicken Deutschen”, zugegebenermaßen eine dramatisch klingende Überschrift. Interessant wird es erst in der kurzen Inhaltsbeschreibung: “Jeder Dritte treibt keinen Sport, die meisten viel zu wenig. Hinzu kommt schlechte Ernährung. Die Deutschen leben ungesund, weiß Walter Tokarski, Präsident der Gesellschaft für Prävention. Das muss sich dringend ändern.”

So lassen sich auch beide Artikel zusammenführen. Ihr könnt euch den Inhalt sicher denken, er ist scheinbar offensichtlich, tausend Mal gehört und dennoch aktuell. Wir bewegen uns zu wenig und essen zu viel und zu ungesund. Schuld daran sind die alltäglichen Annehmlichkeiten, wie z. B. das Auto für kurze Wegstrecken, oder die alltäglichen Zwänge, wie z. B. die stundenlange Arbeit am Bürotisch sitzend. Wann immer ich diese Themen irgendwo anspreche, stoße ich auf bedächtiges Kopfnicken, aber auch auf Sätze wie: “Ja, aber das ist doch nichts Neues.”

Richtig, neu ist das nicht. Aber scheinbar erkennen viele Menschen nicht, wie wichtig es ist, sich ausgewogen zu ernähren und zu bewegen. Im Zeitungsartikel “Beweglich bleiben bis ins hohe Alter” wird abschließend ein Zitat von Andreas Bredenkamp eingebaut: “Erhalten Sie sich bis ins hohe Alter eine starke Muskulatur, damit sie [sic] in der Lage bleiben, so häufig wie möglich ihre [sic] vier Wände zu verlassen. Nur so ist dem Abbau im Alter zu begegnen.”

Genau so sieht es aus!

 

Der Artikel „Beweglich bleiben bis ins hohe Alter“ erschien im Märker am Wochenende 21. / 22. Februar 2015. Weil es sich beim Märker um eine kostenfreie Zeitung handelt, können Sie sie hier herunterladen. Der Artikel wurde von Kirsten Große geschrieben.

„Die Fehler der dicken Deutschen“ erschien am 22.01.2015 online beim Handelsblatt, die Autorin ist Jessica Schwarzer.

Den zitierten Sportwissenschaftler Andreas Bredenkamp finden Sie hier.

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